„Leseförderung goes KI“ – Mit Kreativität und KI zum Lesespaß - Kooperation mit dem P-Seminar des Gymnasiums Dingolfing
P-Seminar „Leseförderung goes KI“ – Mit Kreativität und KI zum Lesespaß
Wie kann man Jugendliche für das Lesen begeistern? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Leseförderung goes KI“ im Fach Deutsch. Ziel des Seminars des Gymnasiums Dingolfing war es, zeitgemäße Konzepte zur Leseförderung zu entwickeln und dabei die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz sowie digitaler Gestaltungswerkzeuge sinnvoll einzusetzen.
Die im Seminar entwickelten Konzepte wurden im Laufe des Schuljahres in verschiedenen Leseförderungsveranstaltungen praktisch erprobt.
Martyna Rall, Wiktoria Podwalka, Lena Erhardsberger und Hanna Biendl führten in diesem Rahmen an der Grundschule Altstadt eine Leseförderungsveranstaltung zu Sommersprossen auf den Knien, einem Kinderbuch der norwegischen Autorin Maria Parr, durch. In Zusammenarbeit mit Frau Christina Paul und der Klasse 4E sowie mit freundlicher Genehmigung des Schulleiters Herrn Kölbl gestalteten die Schülerinnen einen abwechslungsreichen und spannenden Lesevormittag.
Dabei wechselten sich gemeinsame Lesephasen mit kreativen Arbeitsaufträgen ab. Um die Aufmerksamkeit der Kinder aufrechtzuerhalten und das Buch mit allen Sinnen erlebbar zu machen, wurden auch der Pausenhof und die Turnhalle in das Programm einbezogen. So konnten die Schülerinnen und Schüler die Handlung nicht nur lesend, sondern auch spielerisch und aktiv entdecken.
Der Vormittag bereitete sowohl den Teilnehmerinnen des P-Seminars als auch den Kindern der 4. Klasse große Freude. Gerade angesichts der sommerlichen Temperaturen sorgte das abwechslungsreiche Programm für eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Vor allem aber zeigte die Veranstaltung, wie motivierend Lesen sein kann, wenn Geschichten gemeinsam erlebt und kreativ umgesetzt werden. Für die Schülerinnen des P-Seminars war die praktische Erprobung ihrer Ideen zugleich eine wertvolle Erfahrung und ein gelungener Abschluss ihrer Projektarbeit.
Julia Döring